Die Weltkultur der Maya, die indigenen Völker, Bauernkalender, Mondkalender – Aufzeichnungen diverser Phänomene, die von “inselbegabten” Erfindern, Forschern, Sehern und Orakeln geprägt wurden. Sie schufen Vorhersagen, die weit über unsere heutige Zeit hinaus wirksam sind und sich unserem irdischen Verständnis entziehen. Woher stammen diese Erkenntnisse, wenn nicht aus einer geistigen Welt, in der keine lineare Zeitrechnung vorhanden ist?
Weissagungen, Vorhersagen und Orakel haben in der Weltgeschichte schon früh einen festen Platz gehabt. Berühmt und berüchtigt war und ist beispielsweise das Orakel von Delphi. Dabei handelte es sich nicht nur um ein Orakel, sondern um die Weissagungsstätte des antiken Griechenlands. Delphi entwickelte sich zu einer Stätte des Kults, war zugleich die wichtigste Stätte der hellenischen Welt und existierte bis in die Spätantike. Für eine lange Zeit galt Delphi als der Mittelpunkt der Welt.
Ein weiterer, allseits bekannter Prophet unserer Weltgeschichte war Michel de Nostredame, der latinisiert als Nostradamus bekannt werden sollte. Ursprünglich war er Apotheker, wirkte aber auch als Arzt und Astrologe. Berühmt wurde er allerdings durch seine prophetischen Gedichte, die aus je hundert zusammengefassten Vierzeilern bestanden, den sogenannten Centurien. Typische Merkmale dieser Prophezeiungen zeichneten sich dadurch aus, dass konkrete Zeitangaben und Namen fehlten. Zudem wurde eine sehr metaphorische Sprache genutzt, die viele Deutungen bis heute möglich macht.


Der Maya-Stamm
Was man über den Maya-Stamm weiß, was man kennt, das ist unter anderem das komplexe Kalender-System. Der Maya- Kalender sorgte für Aufsehen, da er 2011/2012 endete und dies als schlechtes Omen für unsere Erde gewertet wurde. Jedoch wird teilweise auch vom möglichen “Aufstieg der Menschheit” berichtet.
Die Maya waren Forscher und Beobachter von kosmischen Ereignissen. Die Ältesten ließen für uns Hieroglyphen und Botschaften zurück, welche aus ihren Studien der Himmelszyklen stammen. Sie sprachen von einer “Ära des Lichts”, aber warnten auch vor Materialismus und Zerstörung. Ihrer Meinung nach habe sich der Atemrhythmus unserer Galaxie niemals geändert, unser Geist habe sich jedoch davon abgewandt. Daher gehe es nun darum, sich dem Rhythmus der Galaxie anzunähern.
Laut einer berühmt gewordenen Prophezeiung der Maya werde sich die Sonne am 22.12.2012 einer Wandlung unterziehen. Vom Zentrum der Galaxie würde ein Lichtstrahl entsandt werden, der Zerstörungen und Umwälzungen verursachen könne. In diesem Zusammenhang wird von einer neuen Epoche gesprochen. Laut Maya ist die Sonne ein lebendiges Wesen, welches atmet und die Synchronisation an uns weiterleiten wird, was durch Sonneneruptionen und durch einen Wechsel des Sonnenmagnetfelds geschieht. Dieser Vorgang sei bereits eingeleitet worden.

Die Maya machten außerdem sieben Prophezeiungen publik, die uns darauf vorbereiten sollen, durch das Tor der Transformation zu schreiten. Dieses Tor soll es uns ermöglichen, von einer Atmosphäre der Angst und des Egoismus in eine harmonische Gesellschaft überzugehen. Der 22.12.2012 muss also nicht als ein Datum des Weltuntergangs gedeutet werden. Viel mehr wird von einem Wandlungsprozess gesprochen, der die Evolution auf ein “nächstes Level” bringen soll.

  1. Prophezeiung:
    Zeit ohne Zeit
    Diese Prophezeiung berichtet von der Veränderung des menschlichen Geistes seit dem Jahr 1999. In diesem Jahr habe eine Zeitperiode von 20 Jahren begonnen. Nach dem Maya-Kalender erstreckt sich diese Periode vom Jahr 1992 bis zum angesprochenen Jahr 2012. In dieser Periode werde es zu einem Prozess kommen, der Lernen und Wandel zur Folge haben wird. Nach dieser ersten Periode werde es laut Vorhersage eine weitere siebenjährige Periode geben, in der Ängste, Schatten und das Gemüt des Individuums umgewandelt werden. Die Menschheit habe dabei die Chance, den Materialismus loszulassen und sich anderen Welten zu widmen.
  2. Prophezeiung:
    Selbstbestimmung bzgl. Lebensqualität
    Laut der zweiten Maya-Prophezeiung seien die Menschen seit der großen Sonnenfinsternis vom 11.08.1999 dazu in der Lage, selbst geistig und schöpferisch tätig zu sein. Dafür sei es allerdings notwendig, sich an die höheren und wissenden

Teile in uns anzuschließen. Die Antworten, die wir von uns in unserem Inneren finden, sind dazu in der Lage, unsere Lebensqualität entscheidend zu prägen. In dieser zweiten Prophezeiung geht es also um Entwicklungswege. Ein Weg weise auf den Wandel zum Begreifen und zum Tolerieren im Kollektiv hin, der andere Weg zeige in Richtung Angst und Zerstörung. Es sei nun unsere individuelle Aufgabe, einen Pfad auszusuchen.

  1. Prophezeiung:
    Mögliche Veränderungen unseres Klimas
    Auch die globalen Temperaturen haben sich einem Wandel unterzogen. Diese ökologischen Veränderungen stehen angeblich in einem direkten Zusammenhang mit der Änderung des menschlichen Bewusstseins. Das Zentrum der Galaxie ist ein schwarzes Loch. Das war bereits den Maya bewusst. Variationen der Schwingungen variieren mit den Veränderungen des Sonnenfeldes. Dies habe wiederum Auswirkungen auf das Klima der Erde und zugleich auf das Bewusstsein des Menschen.
  2. Prophezeiung:
    Mögliches Abschmelzen der Pole
    Eine mögliche Sonneneruption könnte laut Maya dafür verantwortlich sein, dass die Pole abschmelzen. Dies würde indirekt zu einer “Reinigung” des Planeten führen.
  3. Prophezeiung:
    Die menschliche Angst
    Die Angst des menschlichen Kollektivs werde sich laut Maya zu Harmonie und Mut wandeln. Dies geschehe allerdings nur in dem Maß, zu dem das einzelne Individuum bereit sei, wenn es darum geht, das eigene Leben zu ändern. Mit einer Veränderung des Denkens gehe auch eine Veränderung der Gesellschaft einher. Es handele sich um einen evolutionären Schritt, der den Menschen der Schöpfung etwas näherkommen lässt.
  4. Prophezeiung:
    Die mögliche Gefahr durch einen Kometen
    In der sechsten Maya-Vorhersage wird von einem Kometen gesprochen, der die menschliche Existenz auf unserem Planeten gefährden könnte. Dieser Auftritt des besagten Kometen wird allerdings als Bote des Wandels beschrieben, der das menschliche Bewusstsein vereinigen wird.
  5. Prophezeiung:
    Das Licht aus der Galaxie
    Aus dem Zentrum unserer Galaxie entspringt eine Form von Licht, welche den Lebewesen auf unserem Planeten einen Zugang zur Transformation verschafft. Auf diese Weise sei es möglich, neue Realitäten zu erschaffen. Jeder habe demnach die Möglichkeit, sich zu verändern, alte Strukturen zu brechen und neue Wege der Kommunikation zu finden und zu entwickeln. (Sternzeichen.net)

Die gläserne Scheune / Mühlhiasl
In Viechtach in Oberbayern gibt es die “Gläserne Scheune”. Hier kann unter anderem die Geschichte des “Mühlhiasl” kennengelernt werden. Es handelt sich um eine mystische Gestalt des Bayerischen Waldes. Zahlreiche Legenden ranken sich um seine Person und Vorhersagen. Laut den Überlieferungen sind die Vorhersagen, welche diese Gestalt getroffen hatte, tatsächlich eingetreten. In meinen Augen ist er dabei nur einer von vielen, welcher durch seine Visionen die Zukunft vorhergesagt hat.
Die Gläserne Scheune wurde im Übrigen vom Glasmaler Rudolf Schmid Sr. geschaffen. Auf diese Weise werden das Leben und die Weissagungen des Mühlhiasl bildlich dargestellt. Der bunte untere Bildteil zeigt die Lebensgeschichte und wurde mit Silikatfarben auf das Glas gemalt. Der Zyklus der Prophezeiung wurde mit Bleistift ebenfalls auf das Glas gezeichnet. Jährlich wird das Kunstwerk von mehreren tausend Besuchern begutachtet.
Der richtige Name des Mühlhiasl ist nicht bekannt, vermutlich hieß er aber Matthäus, Mathias oder Matthias Lang, nach anderen Angaben Johann Lang. Er wurde entweder 1753 oder 1755 geboren und starb 1805, 1809 oder 1825. Er fungierte als Weissager und Prophet, was ihn zu seinem Spitznamen des Waldpropheten (in Bezugnahme auf den Bayerischen Wald) verhalf. Da es keine sehr eindeutigen Quellen hinsichtlich seiner Person gibt, ist seine Identität bis heute umstritten. Sein Leben und Wirken gelten aber als wahrscheinlich. Die Weissagungen des Mühlhiasl galten als vieldeutig und sinnbildlich.
Seine Voraussagen ranken sich unter anderem um einen kommenden letzten Krieg. Die Zeit vor dem Krieg soll mithilfe von verschiedenen Zeichen abgesteckt werden können. Allerdings sind die Vorhersagen vage, aber bildstark. “Wenn der eiserne Hund durch den Vorderwald bellt (fängt der große Krieg an)“, „wenn man Sommer und Winter nicht mehr unterscheiden kann“, „wenn es nur noch rote Hausdächer gibt”, „wenn man Mandl und Weibl (Männer und Frauen) nimmer auseinander kennt (äußerlich unterscheiden kann)“, so einige Ausschnitte seiner prägnantesten Aussagen.
Die Bewohner des Bayerischen Waldes zeigten sich zu Lebzeiten damals als äußerst abergläubisch und interessierten sich für Mystik, was auch an der Abgeschiedenheit der Gegend und an den harten Lebensbedingungen lag.
In der Region erzählt man sich die Geschichten des Mühlhiasl immer noch und die Zitate sind in diesem Zusammenhang sehr populär. Bauern und Holzfäller haben heute noch Respekt vor der Figur des Mühlhiasl

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